Donnerstag, 13. August 2015

Von Rot zu Grau

Da Flori - wie im letzten Post bereits angedeutet - unsere roten Protonziegel nicht mehr sehen kann, war die Freude umso größer, als diese in der letzten Woche im Inneren des Hauses endlich unter hellgrauem Rigips verschwunden sind. Die beiden Arbeiter haben bei den heißen Temperaturen ganz schon geschwitzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, obwohl es an manchen Stellen dann doch so rauh bzw. körnig ist, dass wir wahrscheinlich doch tapezieren oder selbstständig nochmal "eingipsen" und abschleifen müssen, um Farbe aufzubringen.






Farbe? So weit ist im Moment leider noch nicht zu denken. Seit drei Wochen war im Bauzeitenplan HELMAs die Außenverblendung sowie der Außenputz vorgesehen - getan hat sich noch nichts. Laut Aussage unseres Bauleiters liegt dies "an den hohen Temperaturen". Zumindest den Trockenbau und die für diese Woche ebenso vorgesehene Installation der Fußbodenheizung hätten aber gemacht werden können. Aber auch hier heißt es: warten. Gerade herrscht mal wieder eine Phase, in der es nicht richtig vorwärts geht. Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch unsere Nachbarn; einen Tag nach uns die Bodenplatte gegossen und in wenigen Tagen zieht man schon ein.

Samstag, 8. August 2015

Jetzt wird ein Schuh...äh Haus draus!!!

In der Woche nach unserem Richtfest wurde endlich das Dach gedeckt und die Woche danach die Fenster und Türen eingebaut. Die Fensterbauer kamen dabei fast an ihre Grenzen, da sie die bodentiefen Fenster über eine kleine, wackelige Leiter in das OG heben mussten. Zum Glück ist nichts zu Bruch gegangen!






Wenig später begann der Innenausbau unseres Hauses, welcher größtenteils durch die Firma Teichmann aus Borna realisiert wird. Dabei wurden Wände teilweise wieder "gelöchert", um Kabel zu verlegen und Steckdosen und Wandauslässe anzubringen. Natürlich reichten die von HELMA standardmäßig vorgesehenen 28 Steckdosen nicht, um ein ganzes Einfamilienhaus auszustatten. Im Vorfeld hatten wir uns bereits überlegt, an welcher Stelle eine Lampe bzw. ein Schalter benötigt wird, wo eventuell eine Steckdose sein sollte, ohne dass man später das Staubsaugerkabel quer durchs ganze Haus ziehen muss. Auch Wechselschaltungen haben wir vorgesehen, denn wer will schon abends wieder ins Untergeschoss laufen, um dort das Licht auszumachen. Zusätzlich wurde von den Elektrikern ein Rohr inkl. Lautsprecherkabel in der Wand versenkt, sodass man später die Kabel für die Soundanlage nicht hinterm Sofa langziehen muss.
Schlussendlich brauchen wir mehr als doppelt so viele Steckdosen als vorgesehen und auch die Wechselschaltungen, Leerrohre, Lautsprecherkabel und Kabel in den Vor- bzw. richtigen Garten sind nicht im Standard vorgesehen. Dies bedeutet einmal mehr Zusatzkosten, mit denen jeder Häuslebauer rechnen sollte.



Neben der Elektrik wurde in den vergangenen zwei Wochen auch die Rohinstallation der Sanitäranlagen vollzogen. Seit gestern sind zudem die roten Wände im Haus unter einer Schicht aus Rigips verschwunden, sodass es mittlerweile immer mehr vorstellbar wird, wie das Haus im Endzustand aussehen wird. Kommende Woche beginnt hoffentlich die Verblendung im Außenbereich und auch der Putz soll das rote Mauerwerk endlich bedecken. Flori kann die Poroton-Ziegel schon gar nicht mehr sehen... :-)

Mittwoch, 8. Juli 2015

"Ihre Holzlieferung ist auf der Autobahn liegen geblieben..."

...mit diesen Worten wurde uns am 29.06. deutlich gemacht, dass das Richtfest unseres Hauses nicht am vorgesehenen Termin stattfinden kann. Ein neuer Termin war schnell ausgemacht: der Tag später sollte nun unserem Haus die Dachkrone aufsetzen. Nachdem der erste Schock sich gelegt hatte, wurde gehandelt, denn insgesamt 45 angekündigte Gäste mussten auf den nächsten Tag umgeplant werden. Die meisten konnten den neuen Termin auch realisieren, sodass wir am 30.06. endlich das Richtfest feiern konnten. Von einigen Familienmitgliedern erst misstrauisch beäugt, krönte über den Dach Susis selbstgebastelter Richtkranz, auf den die Worte "klein, aber fein" gut zutreffen. Bei Temperaturen um die 30 °C versenkte Flori unter den neugieren Augen der ersten Besucher den letzten Nagel im Dach, wenngleich dieser sich etwas sträubte im Holz zu verschwinden. Anschließend wurde mit einem bunten Gästemix aus Familie, Freunden, Kollegen, unserem Baugutachter und neuen Nachbarn gefeiert und stündlich Führungen durch das im Rohbau stehende Haus angeboten. Zwischendurch tauchte auch noch der Prüfstatiker auf, um den Dachstuhl zu kontrollieren. 
Es war ein insgesamt gelungener Tag, das angebotene Essen wurde fast vollständig verputzt, nur gewisse höherprozentige Alkoholitäten blieben unangerührt - sicher aufgrund der Temperaturen. Wir könnten feststellen, wie ruhig es abends an unserem baldigen Wohnort ist und freuen uns riesig auf die Abende auf unserer Terrasse. Wir danken für die vielen Geschenke sowie für die Hilfe unserer Familie beim Zubereiten der Salate und dem Auf- und Abbauen der Biergarnituren. 



Dienstag, 2. Juni 2015

EG ist fertig

Die letzten beiden Wochen waren die Maurer sehr fleißig dabei gewesen und haben die Mauern des Erdgeschosses hochgezogen. Nun bekommt man immer mehr ein Gefühl, wie es später aussehen wird.
Die Platten der Filigrandecke wurde letzte Woche Freitag auf das EG gelegt und armiert. Heute wurde nun die Decke vergossen und darf nun trockenen.


Montag, 18. Mai 2015

Baugutachter

Wir hatten im Vorfeld schon von mehreren Leuten u.a. auch ehemaligen Bauherrn den Hinweis bekommen, dass wir uns einen unabhängigen Baugutachter nehmen sollten. Lange haben wir auch überlegt, da es ja auch nicht ganz günstig ist diesen zu beschäftigen. Wir hatten uns dann doch dazu durch gerungen und sind über den Kontakt von Susi zu Herrn Teßmer gekommen.
An dieser Stelle (ich weiß ist noch relativ früh) möchte ich ein großes Lob aussprechen. Der Mann ist wirklich sein Geld wert! Er macht nicht nur seine Kontrollen auf der Baustelle sondern sieht auch zu, dass es zu keinen Verzögerung seitens Helma bzw. der Subfirmen kommt. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit weiter so gut klappt.

lange nix gehört, aber viel passiert

So...Sorry das wir lange nichts gepostet haben. Die Hochzeit von Sven und Claudi hatte doch mehr Zeit benötigt als gedacht.
In der Zwischenzeit hat sich nun einiges getan. Die Bodenplatte vom Haus und die Streifenfundamente für die Garage wurde am 07.05. gegossen. Dabei wurde die Armierung von unserem Baugutachter Herrn Teßmer und vom Prüfstatiker abgenommen. Über den Feiertag konnte die Bodenplatte nun austrocknen. Seit heute wird nun fleißig gemauert, sodass man langsam eine Vorstellung von dem bekommt, wie es einmal aussehen soll. Hier ein Paar Impressionen der letzten Wochen.





Samstag, 18. April 2015

Es geht los!

Nach langem Warten ging es diese Woche nun los. Am Mittwoch erhielten wir die Mitteilung, dass der Tiefbauer am nächsten Tag anfangen möchte den Aushub und die Gründung zu machen. Am nächsten Tag grub sich dann auch schon die große Baggerschaufel des roten Baggers durch unser Grundstück und hob den Boden im grob abgesteckten Bereich des Hauses und der Garage aus.
Nächste Woche soll die Feineinmessung erfolgen und auch die Bodenplatte soll gemacht werden. Hoffen wir, dass es alles so klappt.